31mei2001 Feng Shui - der direkte Weg zum Glück?
Feng Shui, auf chinesisch "Wind und Regen", ist eine uralte Kunst, die in China seit 940 v.Chr. systematisch praktiziert wird. Zu diesem Zeitpunkt bildeten sich die beiden grundlegenden Schulen, zunächst die Formenschule und später die Kompass-Schule, heraus. Die stark an die taoistische Religion angelehnte Feng-Shui-Lehre geht davon aus, dass überall auf der Erde und unter der Erdoberfläche der Chi, der Lebenshauch des Universums, weht, der positive oder negative Energie mitführt. Die Kunst besteht darin, möglichst viel positive Energie anzuziehen und schädliche Energie fernzuhalten. Wenn man es richtig anstellt, ist der Erfolg in allen Lebensbereichen gesichert! Aber hat das alles überhaupt noch etwas mit der traditionellen chinesischen Philosophie zu tun? Kann Feng Shui davon losgelöst hier überhaupt wirken? In Hongkong suchen wir nach den Wurzeln des Feng Shui. Dort ist die Lehre unbeschadet von der Kulturrevolution in der VR China erhalten geblieben. Der renommierte Feng-Shui-Meister Koon Lung macht uns mit dem Hauptwerkzeug der traditionellen Feng-Shui-Berater, dem Lo-Pan-Kompass, bekannt. Er erklärt, wie die Ausrichtung einer Grabstätte das Schicksal der nächsten Generationen beeinflussen kann. Meister Raymond Lo zeigt uns besondere Orte auf Hongkong Island und Kowloon. Er erläutert die Bauformen der imposanten Wolkenkratzer aus Feng-Shui-Perspektive. Der Kontrast zwischen dem traditionellen Feng Shui und der in Europa praktizierten Formen zeigt, dass die Übertragung auch Vereinfachung und Verlust vieler Aspekte bedeutet. Die asiatische Lehre wurde an unsere Bedürfnisse angepasst - ein derzeit höchst populäres Angebot im Supermarkt der Philosophien. Länge: 45 Minuten Meer
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